Terrassen-Kosten berechnen

Terrasse im Bau mit Belag, Unterbau und Werkzeug

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Vergleiche Material, Unterbau, Lieferung und Eigenleistung für deine Terrasse.


Die Preisannahmen kannst du durch Werte aus einem konkreten Angebot ersetzen.

Geschätzte Terrassenkosten

gesamt
Belag
Unterbau
Vorbereitung
Montage
Lieferung
Kosten pro m²
Kurz gesagt

Der Belag macht nur etwa die Hälfte der Terrassenkosten aus. Unterbau, Aushub und Entsorgung kommen dazu – und wer beim Unterbau spart, bekommt nach zwei Wintern Setzungen, die sich nur durch komplettes Neuverlegen beheben lassen.

Aus welchen Posten Terrassenkosten bestehen

Eine Terrasse besteht aus mehreren Schichten. Neben dem sichtbaren Belag bestimmen Erdarbeiten, Unterbau, Randbefestigung, Lieferung und Montage das Budget.

Der Rechner trennt diese Posten, damit du Angebote nicht nur anhand des Materialpreises vergleichst.

Eigenleistung richtig vergleichen

Eigenleistung kann Arbeitskosten sparen, setzt aber Zeit, Werkzeug und eine saubere Ausführung voraus. Erdarbeiten, Gefälle und Unterbau sind später nur schwer zu korrigieren.

Belagsarten mit ehrlichen Zahlen

Die Richtwerte gelten für Material pro Quadratmeter, ohne Unterbau und Montage:

BelagMaterial je m²HaltbarkeitPflege
Betonplatten25–60 €30+ Jahregelegentlich reinigen
Nadelholz (Lärche, Douglasie)30–60 €10–15 Jahrejährlich ölen
WPC-Dielen40–90 €15–25 Jahregering, neigt zu Algen
Hartholz (Bangkirai, Ipé)70–150 €20–30 Jahreölen oder vergrauen lassen
Naturstein60–200 €50+ Jahregering, teils imprägnieren
Feinsteinzeug50–120 €40+ Jahresehr gering

Holz altert sichtbar und braucht Zuwendung. WPC und Feinsteinzeug sind pflegeleicht, wirken aber technischer. Wer selten Zeit für Gartenarbeit hat, sollte diesen Unterschied stärker gewichten als den Kaufpreis.

Der Unterbau entscheidet über die Lebensdauer

Unter jeder Terrasse liegt ein Aufbau, den man später nicht mehr sieht und nicht mehr korrigieren kann:

Bei Holz- und WPC-Terrassen kommt eine Unterkonstruktion aus Alu- oder Holzbalken dazu, die zusätzlich 15 bis 30 Euro pro Quadratmeter kostet. Der Abstand der Balken richtet sich nach der Dielenstärke – zu weite Abstände führen zu federnden Dielen.

Wo Eigenleistung sinnvoll ist

Der Belag zu verlegen ist die dankbarste Arbeit: sichtbarer Fortschritt, überschaubares Werkzeug. Der Unterbau ist das Gegenteil – körperlich anstrengend, unsichtbar, und Fehler zeigen sich erst nach dem ersten Winter.

Realistische Einordnung für 25 Quadratmeter:

VarianteGesamtkostenZeitaufwand
Komplett Fachbetrieb3.500–8.000 €
Unterbau vergeben, Belag selbst2.500–5.000 €2–3 Tage
Komplett Eigenleistung1.500–3.500 €1–2 Wochenenden plus Aushub

Der Aushub ist der Posten, den Heimwerker am häufigsten unterschätzen. Bei 25 Quadratmetern und 35 Zentimetern Tiefe sind das rund 9 Kubikmeter Erde – gut 15 Tonnen, die bewegt und entsorgt werden müssen.

Häufige Fragen

Was kostet eine Terrasse pro Quadratmeter?

Das hängt von Belag, Unterbau, Vorbereitung, Lieferung und Montage ab. Der Rechner zeigt die Posten getrennt und mit editierbaren Richtwerten.

Was ist günstiger: Holz, WPC oder Stein?

Das kann je nach Materialqualität und Unterbau variieren. Nicht nur der Belag, sondern die gesamte Konstruktion ist entscheidend.

Wie viel kostet eine Terrasse in Eigenleistung?

Dann entfällt der Montageposten, Material, Unterbau, Vorbereitung, Lieferung und Werkzeug bleiben aber bestehen.

Wie viel Gefälle braucht eine Terrasse?

1,5 bis 2 Prozent vom Haus weg, also etwa 2 Zentimeter je Meter. Ohne Gefälle steht Wasser auf der Fläche und sprengt im Winter die Fugen. Bei Holzterrassen entwässert zusätzlich der Fugenabstand zwischen den Dielen.

Wie tief muss der Unterbau einer Terrasse sein?

Rechne mit 30 bis 40 Zentimetern Aushub: 20 bis 30 Zentimeter verdichtete Schottertragschicht plus 3 bis 5 Zentimeter Splittbett. Der Schotter wird lagenweise in Schichten von etwa 10 Zentimetern verdichtet, nicht in einem Zug.

Wie viel Erde fällt beim Terrassenbau an?

Bei 25 Quadratmetern und 35 Zentimetern Tiefe rund 9 Kubikmeter – etwa 15 Tonnen. Das ist der Posten, den Heimwerker am häufigsten unterschätzen; Container und Entsorgung sollten von Anfang an eingeplant sein.

Welcher Terrassenbelag ist am pflegeleichtesten?

Feinsteinzeug und Naturstein. WPC ist ebenfalls pflegearm, neigt in schattigen Lagen aber zu Algen und Moos. Holz braucht regelmäßige Pflege: Nadelholz jährlich ölen, sonst vergraut und verwittert es.